Strategien zur Unternehmensfortführung bei Generationswechsel
Sie können Ihre Nachfolgeregelung natürlich
auch dem Glück oder dem Zufall
überlassen.
Der Unternehmer im persönlichen Spannungsfeld

Aufgaben der Unternehmerstrategie

Nachfolgethematik im Pressespiegel
- "Umbruch im Mittelstand - Wenn die Gründer gehen."
- "Unternehmen regeln Nachfolge oft unprofessionell."
- "Auch junge Unternehmer brauchen einen Nachfolgeplan."
- "Für Nachfolgeregelungen gilt: Früh begonnen ist halb gewonnen - Kinder haben Anspruch auf klare Perspektive."
- "Wenn kein Nachfolger zur Übernahme der Firma bereit steht - ohne Fremdmanagement hat das Familienunternehmen keine Chance, über Generationen im Besitz der Familie zu bleiben."
- "Viele Unternehmen scheitern am verpatzten Stabwechsel."
- "Wer die Nachfolge ohne Überzeugung antritt, richtet nicht selten das Unternehmen zugrunde."
- "In Familienunternehmen werden Probleme oft zu spät verstanden."
- "Nachfolgerolle lastet häufig auf den Kindern."
- "Nachfolgeregelung darf keine einsame Entscheidung sein."
- "Dem 'Prince-Charles-Syndrom' zuvorkommen."
- "Wettlauf mit dem langen Schatten."
- "Für Nachfolgefragen sind klare Lösungen notwendig."
Generationswechsel im Familienunternehmen
Idealfall:
Senior regelt im Alter von 55-60 Jahren seine Nachfolge, überlässt mit 60-65 Jahren das operative Geschäft dem/der bereits beruflich (auch extern) erfahrenen Sohn/Tochter und zieht sich zurück in den Beirat bzw. Aufsichtsrat. Rechtzeitig geklärt sind gesellschaftsrechtliche, erbrechtliche und steuerliche Fragen (Gesellschaftsvertrag, Unternehmertestament)
Die Realität sieht jedoch anders aus:
Nachfolger aus eigener Familie zu jung oder unzulänglich motiviert, um Verantwortung zu übernehmen:
- Unterstützung durch MBI-Kandidaten (Beteiligung auf Zeit) oder Interims-Manager. F+A CONSULT verfügt über hilfreiche Kontakte.
- Ausbildung auf Unternehmensnachfolge ausrichten, draußen die Sporen verdienen.
Kein Nachfolger oder aber Nachfolger vorhanden, jedoch an Nachfolge partout nicht interessiert oder ungeeignet ("Im Schatten größer Bäume wachsen häufig nur kleine Pilze"):
- MBI (Management-Buy-In)
- MBO (Management-Buy-Out)
- Vermögenssicherung durch Verkauf oder Fusion mit gut geführten Partnerunternehmen (bevor Unternehmenserfolg und das Vermögen durch ungeregelte Nachfolge gefährdet werden).
- IPO (Initial Private Offering = Börsengang)
Nachfolger vorhanden oder auch nicht, jedoch kann der Senior auch mit > 65 nicht loslassen und hält sich für unersetzlich (häufiger Praxisfall mit Gefahrenpotential für Unternehmen, Mitarbeiter und Erben!)
Einschreiten sollten, um das Krisenpotential zu verringern:
- Sohn/Tochter (sofern vorhanden) mit externer Unterstützung (professionelles Konfliktmanagement)
- Beirat (sofern vorhanden)
- Hausbank (Auswirkung auf "Rating")